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Artgerechte Tiernahrung für Hund und Katze

Trocken oder feucht-das passende Katzenfutter

Katzenfutter ist speziell auf die Bedürfnisse von Katzen zugeschnitten. Die Auswahl des richtigen Futters für das Haustier ist sehr wichtig, denn genau wie beim Menschen schützt die richtige und ausgewogene Ernährung vor Krankheiten, wobei die Nahrung dem Tier natürlich auch gut schmecken soll.
Katzenbesitzer haben die Möglichkeit zwischen Trocken- und Nassfutter zu wählen. Beide Futterarten haben Nach- und Vorteile, auf die man achten sollte. Trockenfutter ist im Gegensatz zu Nassfutter länger haltbar und weitaus billiger. Außerdem können Katzen beim Verzehr von Trockenfutter ihre Zähne reinigen und die Kaumuskeln trainieren. Allerdings ist das nur der Fall, wenn sie ihr Futter nicht schnell herunterschlingen, wie es Katzen oft tun.
Der größte Nachteil ist, dass in Trockenfutter nur sehr wenig Wasser enthalten ist. Daher kann ein Flüssigkeitsmangel auftreten, der im schlimmsten Fall zu schweren Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Blasensteine, führen kann. Entscheidet man sich also für das Trockenfutter, sollte man beachten, mehrere Wassernäpfe im Haus zu platzieren, damit das Tier genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Außerdem besitzt Trockenfutter sehr viele Kalorien, weshalb man darauf achten sollte, den Katzen nicht zu viel zu geben. Äußerst sinnvoll ist Trockenfutter bei Krankheiten wie Erkältungen, denn Katzen fressen weniger wenn sie erkältet sind, und das Trockenfutter schmeckt und riecht für Katzen viel intensiver als Nassfutter.
Bei Nassfutter besteht kaum Gefahr in Bezug auf Flüssigkeitsmangel, da es zu 75 Prozent aus Wasser besteht. Allerdings ist durch den hohen Wassergehalt die Energiedichte geringer. Daher besitzt Nassfutter viel weniger Kalorien, weshalb Katzenbesitzer ihren Tieren viel mehr von dem teuren Futter geben müssen. In der Regel wird Nassfutter in Kunststoffverpackungen oder Dosen verkauft, deshalb ist auch die Abfallentsorgung weit aufwendiger als beim Trockenfutter, das meistens in einfachen Papiertüten gekauft werden kann.
Katzenbesitzer haben auch die Möglichkeit, beide Futtersorten miteinander zu kombinieren.
Auf den ersten Blick ist Nassfutter die bessere Lösung, doch man sollte vor allem die Inhaltstoffe des Katzenfutters untersuchen und die Qualität überprüfen. Für Katzen, die hauptsächlich in der Wohnung leben, sollte die Nahrung einen großen Anteil an Vitamin D besitzen, da dies Mangelerscheinungen verhindert. Außerdem kann man mit der Zugabe von Malz ins Katzenfutter die Verdauung der Katze deutlich erleichtern.